Agression

Abhängigkeit und aggressive Verhaltensweisen erscheinen oft als untrennbare siamesische Zwillinge und haben in der Ursachenforschung und der Therapie von Sucht immer eine zentrale Rolle gespielt.

Dabei umfasst das zu beobachtende aggressive Verhalten die gesamte Palette von Beschädigungen an Gegenständen, des eigenen Körpers, des Denkens durch den Konsum, von verbalen und körperlichen Auseiandersetzungen, Körperverletzungen und Beschaffungskriminalität.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Wahrnehmung und Selbstwert unserer Rehabilitanden zu stärken, damit sie Sprache und Verhalten anderer weniger als aggressive Angriffe deuten und gelassener mit solchen umgehen können.

Unsere Fachklinik mit dem engen Kontakt zwischen Therapeutenteam und Rehabilitanden bietet dafür den richtigen Rahmen.

Es ist uns besonders wichtig, Rehabilitanden mit ihrer Geschichte von Aggressionen in Kontakt zu bringen und diese mit einer neuen Sichtweise nachvollziehen zu können.

In diesem Zusammenhang geht es uns um ein umfassenderes Verständnis von “Opfer- und Täterschaft”, die Überwindung ursächlicher Kränkungen und die Entwicklung neuer Gefühls- und Verhaltensmöglichkeiten.

Unsere Rehabilitanden sollen befähigt werden, die Abwertungs-Aggressions-Spirale zu unterbrechen und harmonischer mit sich und “dem Rest der Welt” leben zu können.